Falsche Panikmacherei zerstört E-Zigarettenruf – muss das wirklich sein?!

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Falsche Panikmacherei zerstört E-Zigarettenruf – muss das wirklich sein?!

Falsche Panikmacherei zerstört E-Zigarettenruf – muss das wirklich sein?! Eigentlich sollte es doch so sein, dass wie bei fast jedem anderen Produkt auch, die Verbraucher sich den Artikel ansehen, ihn testen und ihre eigene Meinung bilden dürfen. Dazu kommen dann Fakten von Herstellern und unabhängigen Tests. Doch im Bereich der E Zigarette scheint dies fast unmöglich, denn mittlerweile kursieren so viele falsche Meldungen über die Alternative zu Tabak-Zigaretten, dass daraus schon fast eine gesteuerte Panikmacherei resultiert, dies erklären zumindest Experten.

Was ist dran, am schlechten Ruf der elektrischen Zigaretten und warum gibt es so extrem auseinander dividierende Studien über ein und das selbe Produkt?

Fragwürdige Artikel und Analysen verunsichern Verbraucher

Um kurz die Widersprüchlichkeit darzustellen, genügt schon ein kleiner Auszug aus dem, was bislang diskutiert wird. Zum Einen wird ausführlich erklärt, wie die E-Zigarette quasi einen Form der Einstiegsdroge darstellen soll, die dabei helfen kann, dass Nichtraucher zum Rauchen kommen. Durch das Dampfen soll es später dann zum Konsum von Tabakprodukten kommen. Zum Anderen wird wiederum erklärt, dass das Dampfen Rauchern helfen kann von Tabak-Zigaretten loszukommen und somit den Weg zum Nichtraucher beschreiten können. Allein dieses kurze Beispiel zeigt bereits eindrucksvoll, wie verrückt es teilweise zugeht. Sicherlich haben beide Seiten Recht, denn gerade in einem so strittigen Fall können mehrere Aspekte als richtig erscheinen.

Doch um vor allem zu zeigen wie gefährlich die E-Zigarette sein kann, werden die Argumente extrem blumig ausgeschmückt, sodass der Eindruck gewonnen werden kann, das Produkt schade mehr, als dass es nütze. Zudem kommen noch Analysen und Studien, die zum Teil sehr einseitig ausgearbeitet sind. All dies kann die Verbraucher zu dem Entschluss führen, dass die Verwirrung zu groß ist. In einigen Ländern, wie den USA, wird häufig sehr strikt vor der elektrischen Zigarette gewarnt. Panikmache inklusive.

Wem nutzt das Schüren der Panik?

Wer das Feuer am lodern hält, muss sich darüber keine Sorgen machen, dass er mit immer wieder neuen, zum Teil sehr kreativen Informationen, seine Interessenten bei der Stange hält. Jetzt liegt die Vermutung natürlich nahe, dass es vor allem die Tabak-Industrie sei, die hier kräftig mitmische. Da viele der großen Konzerne aber längst auf den Zug des Dampfens aufgesprungen sind, verblasst diese Vermutung sehr schnell wieder. In Großbritannien wird Rauchern empfohlen die E-Zigarette zu verwenden, um den Ausstieg vom Tabakkonsum zu schaffen. Hier ist man deutlich weiter, und kämpft vor allem für den Nichtraucherschutz. Hier wird ebenfalls deutlich erklärt, dass dampfen auch nicht gesund ist, aber weniger schädlich sein kann als rauchen.

Davon aber einmal abgesehen: Wer wirklich davon profitiert, wenn es mehr Raucher als Dampfer gibt ist ganz einfach. Momentan unterliegt die E-Zigarette sowie die dazu gehörigen Liquids nicht dem Gesetz der Tabaksteuer. Das heißt, dass die Produkte dazu deutlich günstiger verkauft werden können, weil die hohen Steueranteile, welche auf Tabakprodukten veranschlagt werden müssen, wegfallen.

Und genau hier ist der Haken: Würden Dampfprodukte ebenso besteuert wie Tabak-Zigaretten, hätte der Fiskus mehr in der Tasche. Aber so einfach ein Gesetz zu ändern geht in diesem Fall nicht, denn die EU-Kommission hat hier ein Wörtchen mitzureden. Und diese hat aktuell entschieden, dass jetzt erst einmal alles so bleibt wie es ist. Und das sollt wirklich ein deutliches Zeichen in Richtung E-Zigarette sein.

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